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Entstehungs-Geschichte FF Pierbach

1856

Der 9. August war für den Ort Pierbach ein schwarzer Tag. Ein Bewohner legte am Dachboden Feuer, um sich selbst und die Bewohner zu verbrennen. Bis auf 2 Objekte brannte der komplette Ortskern nieder.

 

1875

Am Weihnachtstag brannte die Messermühle nieder.

1885

Es brannte die Dampfsäge Kronfuss komplett nieder, den Helfern wurde vom Besitzer der Zugang verweigert.

1888

14. Oktober: Das Anwesen Ekelreiter brennt komplett nieder.
Die Feuerpolizei-Ordnung hatte schon im Jahre 1873 vorgeschrieben, das zum Schutze der Ortschaften und landwirtschaftlichen Anwesen Freiwillige Feuerwehren zu gründen sind.
Doch es gingen noch viele Jahre ins Land, bis man in Pierbach Überlegungen zur Gründung einer Wehr anstellte.
Feuerwehren kosteten und kosten auch heute noch Geld, und das war so gut, wie nicht vorhanden. Die Menschen in Pierbach waren arm und konnten nur mit harter Arbeit ihr Dasein fristen und ihre Kinder ernähren.
Auch der kleinen Gemeinde - Bürgermeister war Wansch Michael (Gumetsberger) - ging es nicht besser, denn Zuschüsse von Land und Regierung gab es vorerst noch nicht.
2 tatkräftige Männer waren es vor Allem, die wahrscheinlich durch jahrelange Bemühungen eine Hand voll Männer dazu bringen konnten, am Aufbau einer kleinen Feuerwehr mitzuarbeiten.
Es waren die Gründer der Freiwilligen Feuerwehr Pierbach, Mörwald Josef (Aigner) und Schulleiter Novak Franz.
Bei manchen der damaligen ersten Mitglieder dürfte wohl der Wunsch eine Brandkatastrophe, wie die des Jahres 1856 zu verhindern, der auslösende Moment zum Beitritt gewesen sein.
.Einige Bauern und die Gemeinde schufen sich zur Brandbekämpfung Ein-Mann Hand-Spritzen (Krückenspritzen) an.
Ein Exemplar ist im Saal vom Gasthaus Populorum als Erinnerungsstück ersichtlich. Das Gasthaus war und ist immer noch als Brandmeldestelle deklariert
Gründung

 

20.Jänner 1889 Gründung

Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Pierbach, als Verein, zum Kommandanten wurde Mörwald Josef gewählt. Mannschaftsstärke 28 Mann. Die Gründer der FF Pierbach: Landwirt Mörwald Josef und Schulleiter Novak Franz.
Eine Ein-Mann Hand-Spritze wurde von der Gemeinde zur Verfügung gestellt.
In den folgenden Jahren ging es langsam bergauf, mit viel Sorgen und Arbeit der Mitglieder.
So fand der 1. Feuerwehrball bereits im Jahre 1890 im Gh. Adlesgruber (später Riegler und Populorum) statt.

1890

4. Mai: Eine neue 8-Mann Handpumpe der Fa. Rosenbauer wurde für 300 Gulden angekauft, der örtliche Wagner fertigte zum Transport einen Pferdewagen.
Diese Pumpe ist heute noch im Besitz der FF Pierbach und voll funktionsfähig.

1890-1905

In diesem Zeitraum gibt es in Pierbach 10 Brände in landwirtschaftlichen Anwesen, sowie 2 Hilfeleistungen bei Bränden in Pabneukirchen.

6.August 1893

Der damalige Bezirksverband Nr. 25 wird gegründet, heute Feuerwehr-Abschnitt Unterweißenbach. (Orte: Unterweißenbach, Kaltenberg, Liebenau, Weitersfelden, St. Leonhard/Fr., Schönau i. M., Königswiesen, Pierbach)

1895

Es wurde Ebmer Franz vlg. Starzer zum Kommandanten gewählt
Die folgenden Jahre gestalteten sich sehr turbulent, welche einige Neuwahlen verursachten.
Am 26.Juli wurde abermals der Gründer-Kommandant Mörwald Josef gewählt.

Es wurde Ebmer Franz vlg. Starzer zum Kommandanten gewählt.

1898

30.01.1998: Zum neuen Kommandanten wird Reichart Philipp gewählt.

 

1899

30. Jänner: Neuwahl wegen interner Schwierigkeiten. Bei dieser Neuwahl wurde Reichart Philipp zum neuen Kommandanten gewählt, welcher dann am 27.Jänner 1901 bestätigt wurde.

1904

10.01.1904: Zum neuen Kommandanten wird Walter Mathias (vulgo Hinterberger) gewählt.

1905

Die Anschaffung dringend benötigter Ausrüstungen belastet die Feuerwehr-Kassa so sehr, dass der Schriftführer Lehner ein persönliches Darlehen von 145 Kronen und 33 Heller gibt.
Es wird beschlossen ein FW-Depot zu errichten, welches am Sonntag nach Allerheilligen des Jahres 1905 feierlich seiner Bestimmung übergeben wird.

1907

27. August: Großbrand in Pierbach:
Ausgehend vom Gasthaus Ruspekhofer (heute Fasching) gegen 1 Uhr früh breitet sich das Feuer auf die Gebäude Nr.2 (heute Populorum) Nr.3 (heute Praher Karl) Nr.4 Schnepf, es bedroht dann auch noch die Kirche samt Pfarrhaus, was aber durch den vollen Einsatz, sowie mit Unterstützung der Wehren Mönchdorf, St. Thomas und Rechberg verhindert werden kann.
16. Oktober: Das Anwesen Raml geht in Flammen auf, der Hausstock kann mit Unterstützung der Nachbarswehren gerettet werden.

1910

4.August: Die Filiale Ruttenstein wird gegründet, es stellen sich 20 Mann zur Verfügung. (Die Auflösung wurde nicht niedergeschrieben)

1910-1914

In diesem Zeitraum sind 2 landwirtschaftliche Brände zu bekämpfen.

1914

Das ursprüngliche Vorhaben, das 25-jährige Gründungs-Fest wurde wegen der beginnenden Kriegswirren des 1. Weltkrieges in eine stille Feier abgeändert.

1916-1920

In diesem Zeitraum sind abermals 2 landwirtschaftliche Brände zu bekämpfen.

1919

Durch die Kriegsereignisse wird die operative Tätigkeit der Feuerwehr Großteiles unterbrochen, da viele Kameraden nicht mehr aus dem Krieg heimkehrten. 19. Jänner: Bei der Neuwahl nach dem 1. Weltkrieg wurde Walter Mathias zum Kommandanten gewählt. 4.Mai: Wegen des hohen Preises der notwendigen Ersatz Beschaffung der Schläuche konnten nur 15 Meter angekauft werden. 1 Meter = 1 Krone, was für diese Zeit sehr viel Geld war. Fünf Frauen der Gemeinde wurden zum Rettungsdienst gewählt.

1923

11. Februar: Bei der Neuwahl des Kommandos wurde Kommandant Walter Mathias in seiner Funktion bestätigt.

1925

1. Jänner: Kommandant Walter Mathias legt aus gesundheitlichen Gründen seine Funktion zurück, als neuer Kommandant wird der Schneidermeister Vogl Anton gewählt.
1. März: Die Licht und Kraftwerksgenossenschaft veranstaltet eine Lichtfeier, wobei der Reingewinn von 100 Schilling der Feuerwehr übergeben wird.

1924-1928

In diesem Zeitraum sind 7 landwirtschaftliche Brände zu bekämpfen.

1928

12. Februar: Bei der Neuwahl wird Kommandant Vogl Anton in seiner Funktion bestätigt.

1929

2. Juli: Das 40-jährige Gründungsfest wurde feierlich begangen.
22.Juli: Durch einen Großbrand am Hinterberger-Gut, ausgelöst durch eine Heeresrakete, kommen 2 Heeres-Schüler zu Tode.

1931

30. März: Großbrand am Kotebnergut.

1935

27. Dezember: Neuwahl vom Kommando; zum neuen Kommandanten wurde der Gastwirt Populorum Ignaz gewählt.

1938

Durch Blitzschlag brennt das Möslgrubergut bis auf die Grundmauern nieder.
20. März: Bei der Generalversammlung am wurde die Auflösung vom Verein beschlossen, da die Feuerwehren fortan Körperschaften öffentlichen Rechtes sind.

1939

30. Juli: Feierliches 50-Jahr Gründungsfest, und Übergabe der neuen Motorspritze welche samt 240m Schlauch 3.100 RM gekostet hat.
26. Dezember: Das letzte Protokoll vor Kriegsende, aus den dürftigen und schweren Worten lässt sich die ganze Sinnlosigkeit und Traurigkeit der damaligen Zeit ableiten. Während des Krieges führt der Gastwirt Leitner Josef die Feuerwehr.
In den Wirren der Monate nach Kriegsende ist der Großteil der mühevoll angeschafften Ausrüstung verschwunden, nur die Motorspritze und einige Meter Schlauch konnten sichergestellt werden.
Man muss wieder von vorne beginnen.

1944

18. August: Das Meislgut brennt durch einen Blitzschlag bis auf die Grundmauern nieder.

1945

Mai: Das Leopoldsedergut brennt durch Kriegsereignisse bis auf die Grundmauern nieder.

1946

22. April: Bei den über Anordnung der Behörden durchgeführten Neuwahlen wurde folgendes Kommando gewählt: Kdt. Populorum Ignaz jun., Stv. Adlesgruber Josef, Schriftführer und Kassier Katzenschläger Josef.

1947

Juli: Das Anwesen Lindner in Ruttenstein brennt nach einem Blitzschlag bis auf die Grundmauern nieder.

1948

März: Durch Funkenflug beim Benzinmotor brennt das Wirtschaftsgebäude Klopf (vulgo Kronawittlehner) nieder.

1950

23. April: Neuwahl sämtlicher Funktionäre: Gewählt wurden:
Kdt. Populorum Ignaz jun., Kdt-Stv. Fürnhammer Josef, Schriftführer und Kassier Katzenschläger Josef.

20. August: Das 60-jährige Gründungsfest wurde feierlich begangen.

1951

26. Dezember: Man gedenkt dem letzten Gründungsmitglied, Pehböck Simon.

1953

18. Oktober: Neuwahl des Kommandos, gewählt wurden:
Kdt.: Populorum Ignaz jun., Kdt-Stv.: Fürnhammer Josef, Schriftführer: Katzenschläger Josef, Kassier: Ruspeckhofer Josef.

1954

29. Mai: Das Anwesen Westermayer (vulgo Schütz) brennt bis auf das Wohngebäude ab.

1956

26. Dezember: Beschluss, mit dem Bau des neuen Zeughauses im Frühjahr 1956 zu beginnen.

10. Juni: Durch Blitzschlag wird das Leopolsedergut eingeäschert.

1958

3. Juni: Neuwahl des Kommandos, gewählt wurden:
Kdt.: Fürnhammer Josef, Kdt-Stv.: Brandstetter Alois, Schriftführer: Katzenschläger Josef, Kassier: Schnepf Karl.
10. August: Großes Fest der Feuerwehr Pierbach
70 - jähriges Gründungsfest, Zeughaus-Einweihung, Rüstwagenweihe (Heereswagen) und Ehrung vieler verdienter Mitglieder.
26. Dezember: Als 100. Mitglied wird Kamerad Palmetshofer Franz (Hörzinghofer) begrüßt.

 

1959

25. Oktober: Brand Sägewerk Riegler (Steinbruckmühle), durch den Umstand, dass Feuerwehrmann Grüneis Willi zufällig vom Brand Kenntnis erlangt, konnte das Gasthaus und Wohnhaus gerettet werden.

1963

09. Juni: Bei der Neuwahl wurden die Funktionäre von 1958 wiedergewählt

1967

September: Die Motorspritze aus 1939 gibt ihren Dienst auf, eine Reparatur ist nicht mehr sinnvoll, darum wird eine VW-Pumpe um ca. 54.000 ATS angeschafft, die Kosten wurde von Landesfeuerwehrkommando und Gemeinde übernommen.

1968

Februar: Es wird ein gebrauchter Range Rover als KLF zum Preis von 82.000 ATS bestellt.
12. Mai: Neuwahl des Kommandos, gewählt wurden:
Kdt.: Fürnhammer Josef, Kdt-Stv.: Brandstetter Alois, Schriftführer: Hayböck Johann, Kassier: Haslhofer Ernst
23. Juni: Festliche Begehung des 80-jährigen Gründungsfestes der FF Pierbach.
Gleichzeitig wird das KLF Rover und die TS8 VW75 eingeweiht, 14 Abordnungen der umliegenden Feuerwehren nehmen teil.

1969

11. September: Das Anwesen Langthaler (Nodiggei) brennt durch Blitzschlag vollständig nieder.

1971

13. Mai: Waldbrand bei Schickermüller (Leopoldseder)
25.November: KDT Fürnhammer legt aus gesundheitlichen Gründen seine Funktion nieder, KDT-Stv. Brandstetter Alois übernimmt die Funktion des Feuerwehrkommandanten.

1973

1. Juli: Neuwahl des Kommandos, gewählt wurden:
Kdt.: Lehner Karl (Binder), Kdt-Stv.: Katzenschläger Josef, Schriftführer: Fürnhammer Josef jun., Kassier: Haslhofer Ernst, Zeugwart: Wansch Michael.

1974

Errichtung einer Jugend-Feuerwehr-Gruppe mit 13 Burschen Jugendbetreuer: Koller Markus und Katzenschläger Josef mit den Mitgliedern: Burgstaller Josef, Hinterreiter Alois, Inreiter Herbert, Kastenhofer Karl und Weichselbaum Florian, Karl, Katzenschläger Alfred, Königsberger Johann, Kropfreiter Josef, Nöbauer Leopold (4 Namen unbekannt)


28. Juli: 85-jähriges Gründungsfest und Weihe der neu angeschafften Feuerwehr-Fahne.
Fahnenmutter: Haslhofer Cäcilia, Fahnen Patinnen: Populorum Theresia, Katzenschläger Christine.
Dezember: (Hochwasser) KFZ-Bergung aus der hochwasserführenden Naarn, mehrere Keller ausgepumpt, Suche und Bergung eines Toten.

 

1975

Juli: Zum Gedenken an den Brand am 22. Juli 1929, bei dem 2 Heeresschüler um Leben kamen, wird neben dem Hof Hinterberger die Floriani-Kapelle errichtet.
Die Kapelle wird von den Bewohnern vom Hinterberger-Gut gepflegt.

5. März: Das erste Kommando Fahrzeug Ford Transit wird in den Dienst gestellt.

1977

19. November: In Dienst Stellung der neuen 11m Funk Geräte.

 

1978

23.März: Durch Wassermangel schwieriger Löscheinstz beim Haus Höller in Oberhofstetten.


7. Mai: Neuwahl des Kommandos, gewählt wurden: Kdt. Lehner Karl, Kdt-Stv. Katzenschläger Josef, Schriftführer Himmelbauer Erwin, Kassier Haslhofer Ernst, Zeugwart Wansch Michael.

1979

27. Juni: Großbrand beim Gr. Lindner
20. November: Die Anschaffung einer Schaumlöscheinrichtung wird beschlossen.

1981

Im Herbst: Beendigung vom am 4. Mai 1981 begonnenen Zeughaus Umbau. 

Installierung der Funk-Sirenen Empfänger, somit war es erstmals möglich, mit der Notrufnummer 122 die Feuerwehr zu alarmieren.

1983

Neuwahl des Kommandos, gewählt wurden: 

Kdt. Lehner Karl, Kdt-Stv. Katzenschläger Josef, Schriftführer Schartlmüller Erich, Kassier Haslhofer Ernst.

1985

März: Das neue KLF-A Ford Transit wird in den Dienst gestellt, und auch neue Funkgeräte im 2m-Band.


28. August: Von der Forstverwaltung Greinburg wird ein Stadel angekauft, welcher für Veranstaltungen genützt wird.
Der Stadel wird beim „Schachner in Hinterhütten“ abgebaut und auf Pfarrgrund am Ortsrand aufgebaut.


Durch zeitgemäße Adaptierungen wurde ein WC/Nass-Bereich, sowie die Küche und Ausschank angebaut, dadurch wurde/wird den wachsenden Anforderungen Rechnung getragen.
Der Stadel ist für die Feuerwehr die Haupt-Einnahme-Quelle, sodass in Verbindung mit der jährlichen Haussammlung der Ausrüstungs-Stand den zeitgemäßen Anforderungen gerecht werden kann!

 

1986

19. Juni: Schwere Unwetter in Unterweißenbach führen zu weiträumigen Hochwassereinsätzen entlang der kl. Naarn.


20. August: Erstbeschaffung von Atemschutzgeräten, Tauchpumpe, und div. Ausrüstungen.

 

1988

31. Jänner: Neuwahl des Kommandos, gewählt wurden:
Kdt. Lehner Karl, Kdt-Stv. Inreiter Johann, Schriftführer Leitner Anton, Kassier Haslhofer Ernst.


März: Der VW-Mannschaftswagen wird in Betrieb genommen und eine Heumess-Sonde angeschafft.

 

1990

Das Jahr 1990 war geprägt vom Feiern: 100-jähriges Gründungsfest, mit Abschnitts-Bewerb, sowie die Anschaffung vom neuen KDO-Bus der Marke Renault und einem 8-KVA Notstrom-Aggregat.


24. Juni Abschnitts-Bewerb, Abschnitt Unterweißenbach:
Es nehmen 70 Bewerbsgruppen teil, der trocken Löschangriff wird auf dem Schul-Sportplatz, und der Staffel lauf im Roßgraben durchgeführt
22.Juli 1990: 100-Jähriges Gründungs Fest
An diesem Fest nahmen 23 Feuerwehren mit 370 Mann, 11 Musikkapellen und 3 Goldhaubengruppen teil.
Mit der FF Pfarrkirchen bei Bad Hall verbindet eine jahrelange Freundschaft, was sich in der Teilnahme der Feuerwehr, Musikkapelle und Goldhaubengruppe zeigte!

1992

Durch einen unverschuldeten Unfall musste das KDO-Fahrzeug neu beschafft werden


26. Juli: Wohnhaus in Niederhofstetten brennt
29. Juli: Waldbrand Forst Ruttenstein
30. Juli: Waldbrand Forst Ruttenstein
6. Dez. schwerer Verkehrsunfall B124, Messermühle.

1993

28. Februar: Neuwahl des Kommandos, gewählt wurden: Kassier Leitner Anton, Zeugwart Lehner Karl, KDT. Inreiter Johann, Schriftführer Kropfreiter Josef, KD STV. Himmelbauer Erwin.


Durch die Beschaffung vom 1. Hydraulischen Rettungs-Set, sowie eines Rettungsset für Menschenrettung konnte für die zunehmenden technischen Einsätze die Schlagkraft erhöht werden, ebenso wurde zur Verbesserung der Wasserversorgung ein Falt - Tank angekauft.

 

1994

5. Juni: Brand in Arzt-Ordination Dr. Weitersberger.
22. September: Beginn Zubau Zeughaus

1995

Das Jahr war mit der Übernahme des neuen TLF-A-2000 am 29. April ein Meilenstein für die FF Pierbach.
Am 07. Mai wurde im feierlichen Rahmen die Segnung durchgeführt.
Der Kaufpreis beträgt in Schilling: ATS 2.800.000,00, wobei die FF Pierbach an Eigenleistung ATS 300.000 aufbrachte.

1996

Das Jahr 1996 war neben einigen technischen Einsätzen, und einen Brandeinsatz in Rechberg, geprägt durch Schulungen und Übungen mit dem TLF-A2000. Unter andere wurden Übungen mit den Nachbarswehren Schönau / Mkr. und Rechberg durchgeführt. 

Ein externes Fahrsicherheitstraining wurde mit dem TLF absolviert.

1997

20. April: Abschlussübung einer vom Zivilschutzverband durchgeführten Sicherheits-Reihe, unter Einbindung Feuerwehr, Rotes Kreuz und Polizei.

1998

25. Jänner: Neuwahl des Kommandos, gewählt wurden:
KDT.Klopf Reinhard, KDT-STV. Himmelbauer Erwin, Kassier: Leitner Anton, Schriftführer: Ortner Andreas.


26. Februar: Waldbrand im Naarntal.
03. April: Ölalarm auf der Gr. Naarn; Ölsperren wurden errichtet.
20. Mai: Gemeinschaftsübung B124-Steinbruckmühle mit FF Bad Zell, RK Bad Zell, Praktischer Arzt.
Anbau FF Stadel (Küchenbereich)


11. Juni: Einsatz; 17 Meter tiefen Brunnen reinigen.
Herbst: Zubau FF Stadel WC und Brause-Anlage

2000

Durch die gute Zusammenarbeit mit Hr. Brandstetter Franz von der Fa. Rosenbauer konnte eine FOX-I TS kostengünstig als Ersatz der VW75 angeschafft werden.

 

2002

Das Jahr 2002 prägte neben mehreren technischen Einsätzen das Jahrhunderthochwasser, die Feuerwehr war von 07.08-16.08 beinahe rund um die Uhr im Einsatz.
Neben den betroffenen und gefährdeten Objekten entlang der Gr./Kl.Naarn, und Bächen forderten auch Murenabgänge teilweise im Siedlungsgebiet die physische sowie psychische Belastbarkeit der Feuerwehrkameraden.

 

2003

23. Februar: Neuwahl Kommando: gewählt wurden:
KDT: Kopf Reinhard, KDT-Stv: Pehböck Franz, Schriftführer Inreiter Johannes, Kassier: Kapplmüller Alois.


Nach langjähriger Pause wurde wieder eine Jugendgruppe gegründet.
Mitgliederstand 20 Jugendliche darunter das erste Mädchen
Jugendbetreuer: Hinterreiter Alois und Hübsch Harald


17. Dezember: Im Alter von 63 Jahren verstarb E-HBI Lehner Karl (Binder) Er war 20 Jahre Kommandant, und 46 Jahre Feuerwehrkamerad.

2004

14. Jänner: Brand beim Schaurhofer, ein Traktor hatte in der Garage zu brennen begonnen.
23. März: Brand bei Holzer Josef, PKW hatte in der Garage zu brennen begonnen.


05. September: Eröffnung vom neu errichteten Feuerwehr Haus mit Bauhof am Standort Schulstraße 20.
Durch die große tatkräftige Unterstützung der Bevölkerung, sowie der Feuerwehrkameradinnen/Kameraden konnte das neue Feuerwehrhaus seiner Bestimmung übergeben werden.
Einen großen Dank an alle, die durch die eigene Arbeitskraft, aber auch durch Verpflegung / Unterstützung einen wertvollen Beitrag geleistet haben!
Weiters wurde 2004 ein neues KDO-Fahrzeug der Marke VW T5 aus Eigenmitteln der Feuerwehr beschafft.


Die Jugendgruppen Pierbach 1 und Pierbach 2 waren auch das heurige Jahr
wieder sehr aktiv. Insgesamt wurden 6 Leistungsbewerbe bestritten, der Erfolg dabei war stets sehr beachtlich.
Beginnend mit 2004 wurde in den Feuerwehren nach und nach das neue Alarmierungssystem Alu2G WAS O.Ö installiert und in Betrieb genommen.
Mit dieser Technologie werden die Alarmierungen von der Landes/Bezirks-Alarmzentrale per Text-Auftrag an die Feuerwehr übermittelt.

 

2005

30. Mai: Hochwassereinsatz; nach starken Regenfällen wurden mehre Einsätze fast gleichzeitig gemeldet, welche in der neuen Einsatzzentrale (Florian Station) koordiniert, und nach Dringlichkeit abgearbeitet wurden.


Geprägt war dieses Jahr durch einige sehr schwere Verkehrsunfälle, welche für die Kameraden psychisch sehr belastet waren.
Unsere Jugendgruppe absolvierte erfolgreich den jährlichen Wissenstest, sowie Bewerbe auf Abschnitt/Bezirk/Landes Ebene.

2006

Von 8. – 15. Februar 2006 stand die Feuerwehr Pierbach praktisch im
Dauereinsatz. Die Schneemengen bis zu 1,5 Meter waren enorm und belasteten viele Gebäude aufs Extremste. Da die Mannschaft begrenzt war, konnte nicht jedes Gebäude ab geschaufelt werden.
Nur die akut einsturzgefährdeten Objekte wurden durch die Feuerwehr von den Schneemassen befreit.
Der strenge Winter ist auch am Feuerwehrstadel nicht spurlos Vorübergegangen. Trotz Abschaufeln, des Stadels, wurde das Dach über der Grillanlage so schwer beschädigt, dass es erneuert werden musste. Um Geld zu sparen wurde ein Blechdach in Eigenregie gedeckt.


Der Feuerwehrausflug führte heuer nach Wien. Vormittags wurde das Heeresgeschichtlichen Museum besucht. Am Nachmittag stand eine Führung im ORF-Zentrum am Programm.

2007

Für die Feuerwehr begann das Einsatz-Jahr mit dem Orkan Kyrill, welcher in der Nacht 18/19.Jänner in Europa schwere Schäden verursachte. Für unsere Feuerwehr bedeutet dies bei aktiven Orkan nur Einsätze bei Gefahr im Verzug unter größtmöglicher Eigensicherung zu tätigen, ansonsten die Beruhigung der Lage abwarten. Das Einsatzspektrum erstreckte sich anschließend auf Freimachen Verkehrswege, Stromversorgung einzelner Objekte und Wassertransport wegen Stromausfall zu den Landwirtschaftlichen Objekten.


27. April: Übung der Feuerwehren des Abschnittes Unterweißenbach, die mit einem hydraulischen Rettungsgerät ausgerüstet sind in Pierbach. Insgesamt beteiligten sich 7 Feuerwehren mit 80 Mann, um die Zusammenarbeit bei Personenrettung zu trainieren.

2008

20. Jänner: Neuwahl Kommando, gewählt wurde: KDT Pehböck Franz, Stv. Inreiter Johannes, Kassier Kapplmüller Alois, Schriftführerin Kastner (Leithner) Sandra. 

11. Juli 2008: Beschaffung vom neuen Hydraulischen Rettungsgerät. Die Anschaffung war nötig, da das alte Gerät seine Leistungsgrenze bei der neuen Fahrzeugtechnologie bereits erreicht hat. Das neue Webber-Aggregat E 50-T+SAH 20 bringt einen Betriebsdruck von 700bar. Spreizer und Schere können bei diesem Gerät gleichzeitig betrieben werden.


27. September Alarmstufe 3 – Übung beim Haus “Ober Höfner“
Die Feuerwehren Schönau, Mötlas, Unterweißenbach, Königswiesen, Mönchdorf, St.Thomas, Rechberg, Bad Zell, Erdleiten, Hagenberg und Pierbach waren mit knapp 100 Mann bei dieser Übung beteiligt. Angenommen wurde “Brand landwirtschaftliches Objekt“. Eine 1.400 m lange Löschleitung wurde von der Großen Naarn aufgebaut. Dabei waren 120 Höhenmeter zu überwinden, welche mit 5 Pumpen bewerkstelligt wurden. Noch dazu wurde eine 250m lange Löschleitung von einem nahen Löschteich gelegt. Beaufsichtigt wurde das Ganze vom Oberamtswalter Lehner Josef, OAW-Ausbildung des Abschnittes Unterweißenbach, sowie vom Abschnittskommandanten BR Bröderbauer Josef.

2009

Neuankauf: Die technischen Einsätze werden immer vielfältiger, daher muss die Feuerwehr Pierbach auch die Einsatzmittel immer wieder auf den neuesten Stand bringen.
Dieses Jahr wurde ein zweites Notstromaggregat gekauft.


15. Juli: Brandeinsatz in Bad Zell
Um 17:25 Uhr wurde vom Einsatzleiter Alarmstufe 2, welche auch die Feuerwehr Pierbach beinhaltet, ausgelöst. 3 Minuten später dann Alarmstufe 3. Insgesamt waren somit innerhalb kürzester Zeit 12 Feuerwehren mit über 200 Mann vor Ort. Durch den raschen Löscheinsatz wurden die Tiere und das Wohngebäude gerettet. Der Wirtschaftstrakt brannte jedoch vollständig nieder.


Besondere Ehrung: Bei der Vollversammlung wurde BI Klopf Reinhard vom Abschnittsfeuerwehrkommandant BR Bröderbauer Josef die Feuerwehr -Verdienstmedaille des Bezirkes Freistadt in Silber überreicht.
Unter seiner Führung wurde das neue Feuerwehrhaus gebaut, ein neues Kommandofahrzeug und eine neue Tragkraftspritze gekauft. Die Gründung der Jugendgruppe fiel ebenfalls in seine Kommandantenzeit. 
Ein weiteres großes Anliegen war und ist ihm die Kameradschaft zwischen Jung und Alt.


Berufung in das Abschnitts Feuerwehr Kommando Unterweißenbach:
Am 29.April hat Brandrat Bröderbauer Josef als “Sachbearbeiter Feuerwehrmedizinischer Dienst im AFKDO Unterweißenbach“, kurz FMD, aufgrund seiner Ausbildung und Engagement, Kamerad Kapplmüller Alois als Ober Amts Walter ernannt.


Bei der Floriani Ausrückung am 4. Mai 2009 konnte erstmals in Pierbach das Jugendfeuerwehrabzeichen in Gold verliehen werden. Hinterreiter Rene, Kastner Patrick und Mitterlehner Philipp sind die ersten Träger dieses Abzeichens in der Feuerwehr Pierbach.

2010

Neues KLF-A Am Freitag den 5. Februar 2010 wurde das neue Kleinlöschfahrzeug der Feuerwehr Pierbach, KLF-A von der Firma Rosenbauer entgegengenommen. Dieses Fahrzeug ersetzt das bisherige KLF-A, Ford Transit, Baujahr 1985.


Ein würdiges und besonderes Ereignis von nun an jährlich ist die Friedenslicht Aktion der Feuerwehr Jugend Pierbach. Am 24.12. wird von der Jugendgruppe mit erwachsenen Begleitern das Friedenslicht an jeden Haushalt überreicht.


Neuankauf: Um in Notlage geratene Personen möglichst schonend zu retten, ist eine Schleifkorbtrage samt Abseilsystem die materielle Grundlage. Eine optimale Ergänzung zur Schleifkorbtrage, aber auch um verunfallte Personen schonend aus diversen Sonderlagen zu retten, stellt das Spine Bord dar.

2011

24. September Neben dem Übungsbetrieb, Einsätzen, Organisation und Mithilfe bei Veranstaltungen, ist die Pflege der Kameradschaft ein sehr wichtiger Bestandteil. So fuhren wir in das Salzburger Land, (Untersberg, Hangar 7), den gemütlichen Abschluss genossen wir in Rutzenmoos.

2013

13. Jänner: Neuwahl Kommando: Klopf Reinhard, der 2008 nach 10-jähriger Tätigkeit als Feuerwehrkommandant sein Amt zurück legte nahm dieses heute wieder auf und löste so Pehböck Franz der seit 2008 tätig war, ab. Ihm zur Seite stehen: Stv.Sigl Manuel, Kassier Kapplmüller Alois, Schriftführerin Leithner Sandra. 

5/6. Juli: Heftiger Starkregen verursachte an beiden Tagen Überflutungen, wobei die Feuerwehr Objekte mittels Sandsäcke sicherte und bei der anschließenden Reinigung tatkräftige Unterstützung leistete. 

7/8. Juli: Unsere Feuerwehr wurde zur Hilfeleistung in die stark betroffenen Gebiete Ottensheim und Grein gerufen und leistete vor Ort materielle/personelle Unterstützung.

2014

8. August:: Brand Tiefgarage lautete die Einsatzmeldung zur Übung mit 4 Feuerwehren, Rotes Kreuz und Polizei. Parallel zur Versorgung der Verletzten wurde von Sanitätern des RK Bad Zell eine sogenannte Sanitätssammelstelle in
der Volksschule Pierbach eingerichtet. 08. August: An diesem Tag fand der „Tag der Einsatzkräfte“ in Pierbach statt. In der Vorbereitung gelang es, alle Einsatzorganisationen, sowie den Zivilschutzverband OÖ, Sonderfahrzeuge der Fa. Rosenbauer, als auch der FF St.Valentin an diesen Tag in Pierbach zu haben. Kurz nach der Einsatzvorführung unserer Kameraden fanden sich alle für die Landung des Hubschraubers der Polizei um den Turnplatz bei der Volksschule zusammen. Beeindruckend war auch die Simulation eines Fettbrandes, sowie dessen Auswirkung, wenn mit Wasser zu löschen versucht wird.
AS-Container Bei diesem Projekt handelt es sich um einen ausgeschiedenen Sattelaufleger mit den Maßen von 14 m x 2,5 m x 2,6 m (LxBxH) der zu einer stationären Atemschutzübungsstrecke umgebaut werden soll. Die Dachkonstruktion soll durch ein Trapezblech aus Stahl erneuert werden. Dieser soll auch die im Einsatz vorkommenden Gegebenheiten wie Sichtbehinderung und Wärmestrahlung
beinhalten. Hierzu sind im Aufleger Vorrichtungen zum Aufstellen einer Nebelmaschine und eines Elektroheizstrahlers unter Einhaltung der gängigen Sicherheitsnormen und Richtlinien vorgesehen.

2017

10. März: Feuerwehr-Kamerad bei VU tödlich verunglückt
Zu einem tragischen Verkehrsunfall wurde die FF Pierbach und die FF St. Thomas/Bl. Am 10. März kurz nach 20:00 Uhr gerufen. Unser Kamerad Bauernfeind Josef stürzte mit seinem Wagen über eine Steinmauer und kam auf dem Dach zu liegen. Mittels hydraulischen Rettungsgeräts bargen wir unseren Kameraden aus dem Wrack. Leider kam für Ihn jede Hilfe zu spät.
Nach dem Einsatz wurde ein Team des SVE (Betreuung nach belastenden Einsätzen) für die Kameraden, die im Einsatz standen, angefordert.


29. Oktober: Sturmtief „Herwart“ zog auch über Pierbach. Der angekündigte Sturm bescherte auch der FF Pierbach einige Einsätze.


Jugend Maibaum: Da unsere neue Laufbahn so schön geworden ist, wollten wir diese zum ersten Mal mit einem Maibaum zieren. Unsere Jugendlichen haben in vielen Stunden selbst einen Baum gefällt, Blumen und Kränze gebunden und mithilfe einiger Väter den knapp 17 Meter großen Baum aufgestellt.

 

2018

07. Jänner: Kommando Wahl Gewählt wurde: KDT. Sigl Manuel, Stv. Kastner Patrick, Kassier Schnepf Matthias, Schriftführer Mörwald Michael

2019

Jänner; "Sturmschaden" durch Schneedruck, 6 Tage lang waren die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Pierbach im Dauereinsatz.


10.März; Da unser Kamerad Kastner Patrick sein Amt als Stellvertreter des Kommandanten zurückgelegt hat, wurde bei dieser Vollversammlung Kastner Christopher als neuer Stellvertreter einstimmig gewählt.

Am 15. August 2019 feierte die Freiwillige Feuerwehr Pierbach ihr 130- jähriges Gründungsfest im Feuerwehrhaus Pierbach

2020

Bedingt durch den Ausbruch der Covid-19 Pandemie wurde der Übungs/Ausbildungsbetrieb auf nahe null heruntergefahren! Dauer bis Frühjahr 2022

Berufung in das Bezirks Feuerwehr Kommando Freistadt:
Mit 01.Februar hat OBR Wurmtödter Thomas als “Fachbeauftragten SVE“ im BFKDO Freistadt, Kapplmüller Alois ernannt, was dem Dienstgrad HBI des Fachdienstes SVE entspricht.

Umstellung Feuerwehr Analog Funk auf BOS-Digitalfunk

2022

02.Mai; Übernahme RLF-4000 neu von der Fa. Rosenbauer
Auf Grund der Bewertung vom Gemeindegebiet mittels GEP konnte mit Genehmigung Gemeinderat und Landesfeuerwehrkommando als Ersatz für das 27 Jahre alte RLF-2000 ein RLF-4000 angeschafft werden, Kaufpreis: 416.210,00 €
Die Segnung vom neuen RLF-4000 erfolgte am 10.September 2022:
Das alte RLF-2000 versieht in Velencei /Ungarn weiterhin seinen Dienst.

2023

22.Jänner, Jahreshauptversammlung mit Neuwahl:
Gewählt wurden: KDT: Kastner Christopher; Stv. Obereder Stafan, Kassier Schnepf Matthias; Schriftführer Kapplmüller Alois


26.August, Infolge Blitzschlag ging eine Maschinenhalle am Höfnerberg samt Inhalt in Flammen auf. Unter Mithilfe der Feuerwehren der Alarmstufe 2 konnte schlimmeres verhindert werden!

 

2024

11.Februar, Jahreshauptversammlung, mit Nachwahl KDT-Stv.
Da OBI Obereder Stefan seine Funktion aus persönlichen Gründen zurückgelegt hat, wurde Kamerad Mörwald Michael einstimmig zu KDT-Stv. gewählt!